Was kostet Softwareentwicklung? Wer das in eine Suchmaschine tippt, bekommt Stundensätze, Preisspannen „ab 10.000 €“ und viele Varianten von „kommt darauf an“. Die Antwort ist ausweichend, weil das Geschäftsmodell dahinter ausweichend ist: Abgerechnet wird nach Aufwand, und der Aufwand steht erst am Ende fest. Das Risiko dieser Unschärfe tragen Sie.
Warum es selten einen Fixpreis gibt
Eine Agentur, die nach Stunden verkauft, kann schwer einen verbindlichen Fixpreis nennen – jede Unbekannte im Projekt wäre ihr Verlust. Also schützt sie sich: mit Pflichtenheften vor der ersten Zeile Code, mit Anzahlungen und mit Nachträgen, wenn es doch anders kommt. Warum das bei uns strukturell nicht passieren kann, haben wir separat aufgeschrieben.
Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen?
Dieselbe App kann 8.000 € oder 80.000 € kosten, je nachdem, wer sie baut und was „fertig“ heißt. Deshalb beantworten wir die Frage nicht mit einer Zahl, sondern mit einer Gegenfrage: Was ist Ihnen das Ergebnis wert? Sie beschreiben Ihr Vorhaben und nennen den Preis, den Sie dafür zahlen würden. Wir prüfen und sagen zu oder ab, oft mit einem Gegenvorschlag, welcher Preis realistisch gewesen wäre. Diese Absagen stehen offen im Nein-Archiv.
Zur Orientierung, welche Preise Betriebe vor Ihnen genannt haben und welche wir angenommen haben, gibt es den Preisspannen-Rechner auf der Konditionen-Seite.
Woraus sich der Preis wirklich zusammensetzt
Drei Dinge bestimmen, was Softwareentwicklung kostet. Der Umfang: Was genau soll das Programm können – und was bewusst nicht? Die Umgebung: Muss es mit Kassa, Buchhaltung oder dem gewachsenen Excel zusammenspielen, oder steht es für sich? Und die Definition von „fertig“: ein Prototyp zum Herzeigen, oder ein Werkzeug, mit dem Ihre Leute ab Montag arbeiten? Beim Stundensatzmodell zahlen Sie für jede dieser Unbekannten mit – was in der Schätzung übersehen wurde, wird Ihr Nachtrag. Bei uns ändert sich am genannten Preis nichts: Was wir übersehen haben, ist unser Problem.
So kommen Sie auf Ihren Preis
Statt Angebote zu vergleichen, rechnen Sie Ihren eigenen Nutzen:
- Beziffern Sie den Ist-Zustand. Wie viele Stunden pro Woche kosten Zettel, Doppeleingaben oder das Nachtelefonieren – und wen im Betrieb? Rechnen Sie das auf ein Jahr hoch.
- Setzen Sie einen Wert dagegen. Was wäre es Ihnen wert, wenn dieser Aufwand verschwindet? Das ist Ihr Rahmen – nicht unsere Kalkulation, nicht ein fremder Stundensatz.
- Nennen Sie den Preis. Wir prüfen, ob wir dafür bauen können, und sagen zu oder ab. Wie das abläuft, steht unter Preis nennen.
Individualsoftware: Kosten tragen erst, wenn das Ergebnis überzeugt
Der zweite Unterschied ist der wichtigere. Ein Fixpreis legt nur die Kosten fest, nicht das Ergebnis. Deshalb fließt bei uns bis zu Ihrer Entscheidung kein Geld: Wir bauen die Software komplett fertig, Sie bekommen einen Zugang, probieren sie selbst aus – und sagen dann Ja oder Nein. Bei Nein kostet es Sie nichts.
Kurz gesagt: „Was kostet Softwareentwicklung?“ ist bei uns keine Schätzfrage, sondern Ihre Entscheidung – zweimal: Sie nennen den Preis am Anfang, und Sie entscheiden am Ende, ob Sie ihn zahlen. Dazwischen liegt unser Risiko, nicht Ihres. Anfrage stellen – oder erst prüfen, ob Ihr Vorhaben zum Modell passt: Selbsttest.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine App entwickeln zu lassen?
Eine seriöse Pauschalantwort gibt es nicht: Je nach Umfang, Umgebung und Anbieter kann dieselbe App wenige tausend oder mehrere zehntausend Euro kosten. Bei Vorleistung nennen Sie den Preis, den Ihnen das Ergebnis wert ist – wir sagen zu oder ab und bauen komplett fertig, bevor Sie zahlen.
Was kostet Individualsoftware für einen kleinen Betrieb?
Den Rahmen bestimmen Sie selbst: Sie beschreiben das Vorhaben und nennen den Preis, den Sie dafür zahlen würden. Angenommene Preise erhöhen wir nie, und bis zu Ihrer Entscheidung fließt kein Geld. Welche Preisspannen angenommene Vorhaben je Branche hatten, zeigt der Rechner auf der Konditionen-Seite.
Warum rechnet Vorleistung nicht nach Stundensätzen ab?
Weil ein Stundensatz das Risiko zu Ihnen verschiebt: Jede Fehleinschätzung wird Ihr Nachtrag. Bei uns gilt der Preis, den Sie genannt haben – Mehraufwand ist unser Problem, nicht Ihres.
Was passiert, wenn mein genannter Preis zu niedrig ist?
Dann sagen wir ab, oft mit einem Hinweis, welcher Rahmen realistisch gewesen wäre. Eine Absage kostet Sie nichts – und verhandelt wird nicht, auch nicht nach oben.